Klassische Massage

Definition von Massage

Die Massage ist die älteste, natürlichste und einfachste Form des Heilens. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „kneten“, was natürlich nicht die einzige angewandte Technik ist: Die manuelle Behandlung auf der Haut beinhaltet auch Klopfungen, Dehnungen, Streichungen, Schüttelungen und gezielte Druckinterventionen. Die therapeutischen Berührungen wirken auf die Haut, die darunterliegenden Gefässe und Muskulatur, den gesamten Bewegungsapparat und die inneren Organe. Die geübten Hände der Therapeutin sind dabei das wichtigste Instrument und zugleich Diagnosemittel, um Verspannungen aufzuspüren, zu lösen und die verschiedenen Funktionssysteme des Körpers positiv zu beeinflussen.

 

Wirkungsweise der Massage

Die Massage wirkt direkt auf unser grösstes Sinnesorgan, die Haut, ein. Unzählige Rezeptoren in der Dermis (zweite Hautschicht) reagieren auf äusserliche Reize wie Druck, Hitze und Kälte und senden Botschaften über das Nervensystem zum Gehirn.
Gezielte Streichungen bewirken die Auschüttung verschiedener Substanzen wie Endorphinen (unserem körpereigenen Schmerzmittel) und von Serotonin, welches antidepressiv, angstlösend und antriebssteigernd wirkt.
Durch mechanisches Verschieben der Gewebeschichten, durch Druck und Knetungen wird der Stoffwechsel und Lymphfluss im Gewebe und Muskulatur angekurbelt, die Durchblutung gesteigert, Abfallprodukte (Schlacken) können abgebaut und die Versorgung mit Nährstoffen verbessert werden. Verkrampfte und schmerzende Muskulatur wird sanft gedehnt, steife Gelenke in ihrer Beweglichkeit und Flexibilität gefördert.
Massage wirkt über das limbische System im Gehirn auf den ganzen Organismus: Sie führt zu einer allgemeinen Entspannung und Gelockertheit, eines Sich – Wohl – Fühlens. So werden der Muskeltonus reguliert, Schmerzen gehemmt, Stresshormone abgebaut und die Wundheilung und Immunität verbessert.

 

Einsatzgebiete der Massage

Massage wird eingesetzt bei:

 

Massageangebot des Inspiration Pool

Je nach Beschwerden und Bedürfnissen der Klienten werden die Massagen individuell zusammengestellt. Neben der Klassischen Massage kommt die Atemmassage (siehe unten) nach Glaser und die Knochenpunktarbeit zum Einsatz. Es werden Ganzkörper- und Teilmassagen angeboten.

 

Ablauf einer Massagebehandlung

Je nach Beschwerden werden die Massagesitzungen zu Serien von 6 - 10 Sitzungen zusammengefasst. Für die verschiedenen Körperbereiche empfehlen wir unterschiedliche Massagedauer. Für eine Ganzkörpermassage rechnen wir 75 – 90 Minuten ein, Teilmassage Rücken, Schultern, Nacken 45 - 60 Minuten. Zur Entspannung und Regeneration eigenen sich Fussmassagen und Kopf/Gesichtsmassagen vorzüglich, auch in Kombination mit Teilmassagen.

 

Grenzen und Risiken von Massage

Die therapeutische Wirkung einer sachkundigen Massage ist überzeugend. Bei folgenden Beschwerden ist generell auf eine Massage zu verzichten:

Bei nachstehenden Beschwerden müssen Sie sich vor Beginn einer Massagebehandlung mit Ihrem Arzt absprechen:

 

Anerkennung und Kostenübernahme durch Krankenkassen

Viele Krankenkassen übernehmen einen Teil der Behandlungskosten im Rahmen der Zusatzvericherung. Bitte erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer Krankenkasse.

 

Atemmassage

Definition Atemmassage

Die Atemmassage ist eine sanfte Massageform am unbekleideten Körper, bei der die Hände der Therapeutin über die Atembewegung mit dem liegenden Menschen in einen Dialog treten. Die Grundannahme ist, dass sich seelische Phänomene über die muskuläre Spannungsverteilung und über die Atmung im Körper zeigen. Die Therapeutin nimmt diese ganz individuellen Zustände wahr und beeinflusst die Muskelspannung und Atemtätigkeit durch sanfte Atemmassage. Diesem Behandlungsform kann man als eine Weiterentwickung der herkömmlichen Massage verstehen, sie spricht die Selbstregulation und Selbstheilungskraft des Behandelten an.